Saturday, August 9, 2008
liebe ist alles
Hast du nur ein Wort zu sagen
nur ein Gedanken dann
lass es Liebe sein
Kannst du mir ein Bild beschreiben
mit deinen Farben dann
lass Liebe sein
Wann du gehst
Wieder gehst
Schau mir noch mal ins Gesicht
sags mir oder sag es nicht
Dreh dich bitte nochmal um
und ich sehs in deinem Blick
Lass es Liebe sein lass es Liebe sein
Hast du nur noch einen Tag
nur eine Nacht dann
lass es Liebe sein
Hast du nur noch eine Frage
die ich nie zu fragen wage dann
lass es Liebe sein
Wann du gehst
Wie du gehst
Schau mir noch mal ins Gesicht
sags mir oder sag es nicht
Dreh dich bitte nochmal um
und ich sehs in deinem Blick
Lass es Liebe sein lass es Liebe sein
Das ist alles was wir brauchen
noch viel mehr als große Worte
Lass das alles hinter dir
fang nochmal von vorne an
Denn
Liebe ist alles
Liebe ist alles
Liebe ist alles
Alles was wir brauchen
Liebe ist alles
Liebe ist alles
Liebe ist alles
Alles was wir brauchen
Lass es Liebe sein
Das ist alles was wir brauchen
noch viel mehr als große Worte
Lass das alles hinter dir
fang nochmal von vorne an
Denn
Liebe ist alles
Liebe ist alles
Liebe ist alles
Alles was wir brauchen
Lass es Liebe sein
Lass es Liebe sein
samedi

schlecht geschlafen. bin um halb sechs aufgestanden, habe ein wenig olympia gesehen, dann wieder ins bett und bis neun geschlafen. der kaffee hat mich auch nicht wirklich geweckt. aber immerhin eine gelegenheit die texte für unser programm zu lernen. drei stücke laufen über das capella-programm, das hilft natürlich sehr. ich bin wirklich gespannt wie das programm ankommen wird. die erste hälfte ist richtig düster mit der gefängnisszene in arabien, den deutschen neo-nazis und den russischen skins. danach kommt dann die kurve zum komischen (spanien, niederlande, usa) und am schluss dann "ein ton" (one voice), grandios und kitschig! das ganze programm spielt auf der welt-klima-konferenz in kopenhagen. delegierte aus aller welt treffen sich (graue anzüge, aktentaschen, gewusel) und singen das lied vom "klimawandel" (rivers of babylon). der text behandelt tatsächlich die globale erwärmung und soll das publikum auf die falsche fährte locken. am schluss wirds dann erst schwül und schließlich schwul. jetzt ist es hoffentlich klar: die delegierten untersuchen die schwulen befindlichkeiten in aller welt: "waren sie schon einmal in singapur?" ....usw. usf.
die zwischentexte und kleinen witze stehen schon fast vollständig. jetzt heißt es für alle texte lernen, schritte einprägen und ausstrahlung, ausstrahlung, ausstrahlung...
Friday, August 8, 2008
à voir absolument

Poppy heißt eigentlich Pauline, sie ist 30 Jahre alt und arbeitet als Grundschullehrerin – und wenn man die junge Frau so sieht, kann man sich keinen besseren Beruf für sie vorstellen. Denn Poppy ist ein stets gut gelauntes, knallbunt gekleidetes Energiebündel, das gerne und viel lacht und unglaublichen Spaß am Leben hat. Und da sie das Herz auf dem rechten Fleck hat, kann sie auch gut zuhören, ist ernsthaft, wenn die Situation es erfordert – so etwa bei einem Schüler, der vom Geliebten der allein erziehenden Mutter geschlagen wird –, um im nächsten Moment die dunklen Wolken einfach wieder wegzulachen. Kurzum: eine erstaunliche Frau, deren lebensbejahende, beinahe anarchistisch wirkende Haltung sich auf ihre Umwelt überträgt – eine Art erwachsene Pippi Langstrumpf.
Mike Leigh begleitet seine wundervolle Hauptperson voller Liebe und Zärtlichkeit, zeigt sie in der Disco, beim Tratschen mit ihren Freundinnen, bei ihren ersten Fahrstunden bei einem äußerst grimmigen und leicht paranoiden Fahrlehrer (Eddie Marsan), der sich prompt in sie verliebt – die einzige Situation, in der die Zuschauer sich wirklich Sorgen um sie machen müssen -, er zeigt ihre komischen Grimassen und Verrenkungen bei der wohl lustigsten Flamenco-Stunde der Filmgeschichte und lässt sie schließlich sogar die Liebe finden.
Happy-Go-Lucky ist ohne Frage einer der heitersten und unterhaltsamsten Filme dieses Sommers, eine Ode an das Leben und an die Freude, die in jeder Sekunde ein beredtes Zeugnis von der Kraft des positiven Denkens ablegt. Bei so viel Düsternis und Problemen, wie wir sie alltäglich im Leben und im Kino sehen, ist dieser Film wie ein wohltuender Urlaub von all der Mühsal und Not, der wir täglich ausgesetzt sind. Gäbe es Filme auf Rezept, so wäre Happy-Go-Lucky mit Sicherheit eines des bevorzugten Medikamente gegen jede Form von Missstimmung und Depression.
(Joachim Kurz in kino-zeit.de)
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